Zuckerberg steht zu der Entscheidung, politische Werbung nicht zu verbieten

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nicht die Absicht, politische Werbung auf der Plattform zu verbieten. Am Mittwoch kündigte er in einer Aktionärsversammlung an, dass sich trotz aller Diskussionen nichts an der Politik des sozialen Mediums ändern werde.

Anfang dieser Woche gab Twitter bekannt, dass politische Anzeigen ab dem 22. November nicht mehr auf der Plattform zugelassen werden. Laut CEO Jack Dorsey werden zielgerichtete Botschaften durch Werbung auf die Menschen gezwungen. Er glaubt, dass Politiker die Aufmerksamkeit der Wähler selbst verdienen sollten.

Diese Entscheidung erhöhte den Druck auf Facebook. Das Unternehmen wurde lange Zeit wegen seiner Politik in Bezug auf politische Werbung angegriffen. Zuckerberg betonte in seinem Gespräch mit den Aktionären, dass sich Facebook behauptet und dass es nach wie vor “nicht richtig” ist, dass Unternehmen Politiker und Medien zensieren.

Laut Zuckerberg ist dies keine wirtschaftliche Überlegung, da politische Werbung weniger als 0,5 Prozent des Umsatzes von Facebook ausmacht, so der CEO. Dem CEO zufolge wird es ein schwieriges Jahr für das Unternehmen. Er erwartet immer noch viel Diskussion über politische Werbung.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal

Trotz aller Aufregung und Diskussion über die Politik erzielte Facebook im vergangenen Quartal gute Ergebnisse. Der Umsatz im dritten Quartal 2019 betrug 17,7 Milliarden US-Dollar (15,8 Milliarden Euro), 29 Prozent mehr als im dritten Quartal des Vorjahres.
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Auch die Anzahl der Nutzer steigt. Die Plattform hat 1,62 Milliarden aktive Nutzer pro Tag. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf den wachsenden Markt in Indien, Indonesien und den Philippinen zurückzuführen.

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